Erste Spuren
Ein Faustkeilfund belegt: Schon in vorgeschichtlicher Zeit lebten hier Menschen. Östlich des Mauspfades liegen Grabhügelfelder aus der Hallstattzeit.
Rittergüter, alte Rheinarme und ein berühmtes Gestüt: Scrollen Sie durch die Geschichte zweier Dörfer, die zu einem Kölner Veedel wurden.
Ein Faustkeilfund belegt: Schon in vorgeschichtlicher Zeit lebten hier Menschen. Östlich des Mauspfades liegen Grabhügelfelder aus der Hallstattzeit.
Der Durchhäuser Hof wird schon um 1.000 n. Chr. beurkundet. Ein Dutzend lehnsabhängige Höfe gehören dazu, um sie herum entstehen die ersten Siedlungen.
Heumar und Rath gehören zum Amt Porz im Herzogtum Berg. Haus Röttgen entsteht als Rittersitz, im Norden steht Haus Rath.
Nach der Gründung des Großherzogtums Berg (1806) kommen Rath und Heumar an die Mairie Heumar im Kanton Mülheim.
Rath und Heumar werden Teil des Königreichs Preußen.
Die Wasserburg wird durch einen Brand zerstört. Reste des Grabens und die Kapelle sieht man noch von der Lützerather Straße.
Auf dem Gelände von Schloss Röttgen entsteht das Herrenhaus, das bis heute steht.
Rath kommt zusammen mit Kalk zur Stadt Köln. Heumar bleibt ein eigenes Amt.
Peter Mülhens gründet das Gestüt Röttgen hinter der acht Kilometer langen „Mülhens' Mauer“, heute eines der bedeutenden Vollblutgestüte Deutschlands.
Das Amt Heumar wird mit dem Amt Wahn zum neuen Amt Porz vereinigt, ab 1932 gehört es zum Rheinisch-Bergischen Kreis.
Alte Rheinarme, die „Maar“ oder „Fock“, sorgen noch für Überschwemmungen. Die Rather flüchten auf den Flohberg. Erst die Eindeichung von Flehbach und Strunder Bach beendet das.
Mit der Gebietsreform NRW und der Eingemeindung von Porz werden Heumar und Rath zum gemeinsamen Kölner Stadtteil Rath/Heumar.
Rund 12 km², überwiegend Einfamilienhäuser und der dünnst besiedelte Stadtteil im Bezirk Kalk, mit dem Königsforst direkt vor der Tür.